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Thermische Metall-Spritzbeschichtung nach DIN EN 2063 und NORSOK M-501

Qualität nach DIN EN 2063 und NORSOK M-501

Thermisches Metallspritzen, häufig auch als Mikroschweißen oder Metallisieren bezeichnet, umfasst sämtliche Beschichtungsverfahren, bei denen der Beschichtungswerkstoff mithilfe thermischer Energie an- oder aufgeschmolzen und anschließend durch Zerstäuber- oder Verbrennungsgase auf eine Bauteiloberfläche aufgespritzt wird. Dort erstarrt das Beschichtungsmaterial zu einer fest haftenden, metallisierten Schicht.

Die gängigsten thermischen Beschichtungsverfahren sind:

  • Flammspritzen,
  • Lichtbogenspritzen,
  • Plasmaspritzen und
  • Hochgeschwindigkeits-Flammspritzen.

Der Wärmeeintrag in das Grundmaterial ist bei der thermischen Metall-Spritzbeschichtung sehr gering. Anders als beispielsweise beim Auftragsschweißen entstehen bei diesem Verfahren weder Gefügeveränderungen noch Wärmeverzug.

Zur Anwendung kommt das thermische Spritzen insbesondere im Zusammenhang mit dem Verschleiß- und Korrosionsschutz. Es lassen sich damit aber auch besondere Eigenschaften wie elektrische Leitfähigkeit, hydrophiles oder hydrophobes Verhalten oder spezielle Oberflächentraganteile erzielen.

Spritzverzinkung

Bei der nach DIN EN 2063 genormten Spritzverzinkung wird aufgeschmolzenes Zink auf die Oberfläche des Stahlbauteils aufgespritzt. Die Schichtdicke der dabei entstehenden Zinküberzüge liegt für gewöhnlich zwischen 80 und 150 Mikrometern. In aller Regel müssen spritzverzinkte Überzüge zusätzlich durch eine penetrierende Beschichtung versiegelt werden.

Nicht selten findet das Spritzverzinken als Korrosionsschutz für Stahlteile Verwendung, bei denen bauartbedingt keine Stückverzinkung möglich ist. Anders als beim Feuerverzinken kommt es bei der Spritzverzinkung nicht zur Legierungsbildung zwischen dem Stahl und dem Zinküberzug.

Thermische Aluminium-Spritzbeschichtung (Alutieren)

Mit thermisch gespritztem Aluminium (Thermal Sprayed Aluminium = TSA) lässt sich auf Stahl eine Beschichtung erzeugen, die sowohl ober- als auch unterirdisch gegen Korrosion wirkt. Diese Schutzschicht wird auch TSA-Deckschicht genannt. Sie schützt nicht nur aktiv den Stahl, sondern ist auch in der Lage sich bis zu einem gewissen Grad selbst instandzusetzen.

Die Lebensdauer der thermischen Aluminium-Spritzbeschichtung ist deutlich länger als die herkömmlicher Farbsysteme. Dadurch fallen langfristig geringere Instandhaltungskosten an.

InProCoat – thermische Metall-Spritzbeschichtung vom Spezialisten

Das Aufbringen thermischer Metall-Spritzschichten zählt zweifelsohne zu den hochwertigsten Korrosionsschutzverfahren im industriellen Bereich. Unser Unternehmen verfügt sowohl über weitreichende Kompetenzen in der Spritzverzinkung und der thermischen Aluminium-Spritzbeschichtung als auch über separate Anlagen und Kabinen zur Durchführung dieser Arbeiten.

Bauteile beliebiger Geometrien und Größen versehen wir mithilfe thermischer Metallspritzverfahren wie dem Lichtbogen- und dem Flammspritzen mit Schichten aus reinem Zink oder Aluminium. Dabei erfüllen wir höchste Qualitätsansprüche und internationale Vorschriften wie die DIN EN 2063 und die NORSOK M-501.

Strahlentrostung zur Oberflächenvorbereitung

Damit die Zink- und Aluminiumschichten ausreichend haften, muss die Stahloberfläche entsprechend vorbereitet werden. Wir führen Strahlentrostungen mit metallischen oder nicht-metallischen Strahlmitteln aus, um die Oberfläche des zu spritzenden Bauteils von Rost, Zunder und Verunreinigungen zu befreien und gleichzeitig den Rauheitsgrad zu erhöhen. In unseren verschiedenen Stahlanlagen erreichen wir jeden gewünschten Norm-Reinheitsgrad.

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